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I Revital Herzog
Märchen- und Geschichtenerzählerin

zertifiziert durch den Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE)

Brief

☆  Revital Herzog   ★   Tel: D-07072-60653   ☆   revital-herzog@gmx.de  ★

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Ein Brief

Erzählkonzerte von und mit Revital Herzog zum Israel-Palästina-Konflikt

Frieden beginnt in den Herzen und Köpfen der Menschen

Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,

Bilder von Zerstörung, Tod und Terror bestimmen die Berichterstattung über den Konflikt zwischen Israel und Palästina in den Medien. Aber kaum einer erfährt hier, wie es in den Menschen dort aussieht. Über ihre Angst, ihre Sehnsucht nach Frieden und ihren ganz persönlichen Alltag inmitten von Hass und Gewalt. Davon erzähle ich bei meinen Auftritten.

Immer wieder erfahre ich, wie dankbar das Publikum für diesen Beitrag zum Thema Nahostkonflikt ist. Für die Geschichten von Begegnungen und Freundschaften zwischen Israelis und Arabern. Oder zum Beispiel über die Beobachtung, dass israelische Musikern auf arabischen Instrumenten arabische Melodien spielen und damit im israelischen Fernsehen großen Erfolg haben. Damit zeigen sie, bewusst oder unbewusst, ihre tiefe Verbundenheit miteinander. Umgekehrt habe ich vor kurzem festgestellt, wie nah die Problematik mittlerweile an uns herangekommen ist. Ein geplantes Friedenskonzert mit zwei arabischen Musikern unter dem Titel "Salaam-Shalom" musste im Frühjahr abgesagt werden, weil die Künstler sich im derzeitigen Klima sogar hier im Schwäbischen vor Anschlägen islamischer Fundamentalisten fürchteten.

Ich bin Jüdin, lebe seit 1984 in Deutschland und besuche seither regelmäßig meine Heimat. Was ich beobachte, lässt mir keine Ruhe mehr. Aus dem einstigen Traum von einem friedlichen Land ist eine Hölle von Angst und Hass geworden. Mit meinen Erzählkonzerten möchte ich dazu beitragen, dass die Menschen wieder mehr auf das sehen, was sie verbindet, als auf das, was sie trennt. Nicht nur Israelis und Palästinenser, sondern auch alle anderen ethnischen Gruppen unserer Welt. Als Zeichen für die Überwindung der "Mauern und Gräben in den Köpfen" trage ich daher seit dem 11. September 2001 bei Auftritten ein palästinensisches Kleid.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich bei Ihnen auftreten dürfte. Damit wäre wieder ein weiteres Stückchen Friedensarbeit geleistet. Ein wenig mehr Nähe zwischen den Menschen, ein bisschen mehr Verständnis und Offenheit für Unbekanntes. Weitere Informationen über meine Arbeit finden Sie in den beiliegenden Veranstalter-Presse.

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Revital Herzog

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