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I Revital Herzog
Märchen- und Geschichtenerzählerin

zertifiziert durch den Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE)

Promotion-Texte

☆  Revital Herzog   ★   Tel: D-07072-60653   ☆   revital-herzog@gmx.de  ★

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Texte für Presse und Veranstalter

 

Informationen zum Programmspektrum im PDF-Format:

  • Allgemeine Information zu Revital Erzählungen, die vom Akkordeon begleitet werden.
  • Übersicht Programmspektrum möglicher Auftrittsvarianten.

 

Texte zur Ihrer freien Benutzung

Zu Ihrer Unterstützung stellt Revital Ihnen hier fertige Texte und Textbausteine zur Verfügung, die Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit (Aushang, Pressemitteilungen, Plakatierung) unterstützen. Fühlen Sie sich frei, die folgenden Texte zu verwenden, zu ändern oder eigene zu erstellen.

»Jüdischer Witz trifft arabischen Humor« – ist es immer noch möglich?

Angesicht der derzeitigen Gewaltausbrüche zwischen Israelis und Palästinensern klingt das fast makaber. Aber ich weiß: Jüdischer Witz entsteht oft gerade in schlimmen Situationen. Aus der Ohnmacht gegenüber der steigenden Gewalt gebe ich ein Sonderprogramm. Als Künstlerin biete ich keine politische Lösungen. Doch ich glaube fest, dass unter uns Menschen Liebe und Freundschaft immer noch möglich sind, wenn wir auf unsere Herzen hören, anstatt auf politische Propaganda.

Wir sind durch politische Interessen zu Feinden gemacht worden. Doch uns verbindet nicht nur der Krieg: Uns verbinden auch die Kultur, die gemeinsamen Wurzeln, die gemeinsame Heimat, die Landschaft Israel-Palästinas, die Herkunft unseren Sprachen.

Ich, Revital Herzog, die meine Familienwurzeln in Persien, Irak und Europa habe, erzähle heitere Geschichten von diesen Verbindungen. Ich begleite mich mit dem Akkordeon, mal durch Klezmer-Musik, mal einen arabischen Tanz oder ein Volksstück aus dem Balkan. Dazu erzähle ich Witze und wahre Anekdoten über freundschaftliche Begegnungen zwischen Juden und Arabern. Begegnungen, über die in den Medien nicht berichtet wird.

 

Über Revital und ihre Erzähltradition

Ihr Großvater, Saba Dschalal, war ein jüdisch-persischer Märchenerzähler, der mit seinen Märchen menschenverbindend wirkte. Jeder kannte ihn,jeder wollte ihn hören und noch lange nach seinem Tod erzählte man sich Geschichten von Saba Dschalal. Die Großmutter Savta Marcella verstand es, auch in den härtesten Zeiten für die Kinder zu sorgen und ihnen Lebensmut und Optimismus mitzugeben. Dieser wird in den Geschichten wieder lebendig. Revital hat die Traditionen ihrer Großeltern jetzt verstärkt aufgenommen und erzählt die Märchen wie sie − ganz authentisch und spontan aus dem Gedächtnis heraus. Jedes Märchen gibt Einblick in Sprache und Kultur, aus der sie kommen. Arabische und hebräische Begriffe und Philosophie bringen den Zuhörern eine fremde, faszinierende Kultur näher. Dem Zuhörer wird eine unbekannte, spannende Welt geschildert, in der er mit Eltern, Kindern, Großvätern und Großmüttern buchstäblich mitfiebern kann. Die Geschichten nehmen den Alltag der Menschen auf und schildern, wie sich gerade die Kleinen Leute mit Witz und Chuzpe den Problemen des täglichen Lebens stellen. Alle Geschichten sind Mut-Mach-Geschichten und regen zum Nachdenken an. Viele Geschichten haben eine ganz eigene, praktische Art, mit Glauben und Aberglauben umzugehen. Keine Geschichte läßt die Menschen unberührt.

Die Geschichten werden mit dem Akkordeon passend zur Stimmung der Märchen illustriert. Die Musik kommt unter Anderem aus dem Orient und dem Balkan und gehört in den Kulturkreis des Klejsmer.

Download: Druckfertiger Flyer im pdf-Format (A4).

 

Programm Wurzeln:

Wurzeln - eine Israelin in Deutschland erzählt - Klejsmer, Balkan & Orientmusik und Familiengeschichten aus Israel und Deutschland

Neben Klejsmer, Balkan und Orientmusik, die sie auf dem Akkordeon spielt, trägt sie die Geschichte ihrer Familie vor: Aus allen Richtungen der Welt wanderten ihre Vorfahren nach Palästina ein, tauschten ihr wohlhabendes Leben aus gegen Armut und nahmen große Schwierigkeiten auf sich, um eine sichere Heimat in Israel für ihre Familien aufzubauen.

Revital verlässt diese Heimat und findet Liebe ausgerechnet in Deutschland. Ein erster Schritt zu Versöhnung?

Bildkräftig und mit leisem Humor beschreibt die Künstlerin in kurzen Anekdoten die Zeit der Entstehung Israels und erzählt von ihrem Leben in Deutschland. Ihre pläne nach Israel zurückzukehren wurden auf grund der aktuellen Ereignisse unmöglich gemacht. Sie erzählt von ihrem Vater aus Kroatien und von ihrem Großvater, dem pfiffigen Märchenerzähler aus dem Iran. Obwohl der Konflikt im Nahen-Osten und die Geschichte des Holocoust in Europa im Programm präsent sind, schafft es Revital Herzog, ihr Erzählungen mit Leichtigkeit und verstecktem Witz darzubieten, so dass eine Hoffnung auf Versöhnung im Blickfeld bleibt.


Programm Begegnungen:

Begegnungen - ein Erzählkonzert von Revital Herzog

Klejsmer und Balkanmusik, Geschichten aus Israel und der Umgebung

Revital Herzog am Akkordeon, das ist Klezmer, aber nicht nur: ihre Musik ist kosmo­politisch bunt eingefärbt - verarbei­tet Einflüsse aus dem Balkan, aus dem arabischen Orient und aus Ost­europa. Kein Wunder, hat die in einem kleinen Dorf südlich von Tel Aviv aufgewachsene Reutlingerin doch familiäre Wurzeln in Jugoslawien und im Irak.
Ihre Auftritte wiederum bestehen jedoch aus weit mehr als Musik - „Erzählkonzerte" - so in etwa könnte man das beschreiben, was Revital Herzog macht: Jeder Abend mit ihr ist ein Patchwork aus Wort und Musik, Geschichten und Tän­zen, Anekdoten und Liedern. Sie er­zählt ganz schlicht von ihrer Kind­heit in der Nähe eines verschwunde­nen arabischen Dorfes - und be­rührt so ganz nebenbei die bedrü­ckende Geschichte des israelisch-­palästinensischen Konflikts. Schwe­res leicht erzählen - das kann Revi­tal Herzog in einer sehr individuel­len, aber auch sinnlich-vitalen Weise.  Es sind Geschichten, die ange­sichts des scheinbar endlosen Kreis­laufs der Gewalt im Nahen Osten dennoch Mut machen. Und es sind Geschichten mit lebensweisem Hu­mor. Wer bekommt einen guten Platz im Himmel, fragt ein jüdischer Gelehrter den zuständigen Rabbi. Du nicht, antwortet der. Aber Pin­chas, der Klezmer-Musiker, der be­kommt einen. Warum? „Wenn Pin­chas aus seiner Seele spielt", sagt der Rabbi, „öffnet Gott sein Herz, die Engel tanzen, und der Himmel feiert Hochzeit mit der Erde.“

 

 
 

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